{"id":1767,"date":"2016-08-12T11:22:18","date_gmt":"2016-08-12T11:22:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.consolatabetrone-monasterosacrocuore.it\/wp\/?page_id=1767"},"modified":"2016-08-14T09:15:46","modified_gmt":"2016-08-14T09:15:46","slug":"martyrium-der-liebe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.consolatabetrone-monasterosacrocuore.it\/wp\/martyrium-der-liebe\/","title":{"rendered":"Martyrium der Liebe"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1496\" src=\"http:\/\/www.consolatabetrone-monasterosacrocuore.it\/wp\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/gesu.jpg\" alt=\"gesu\" width=\"200\" height=\"250\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em>Heiliges Herz Jesu:<br \/>\nBild, das, wie von<br \/>\nSchwester Consolata Betrone<br \/>\ngew\u00fcnscht, im Chorgest\u00fchl des<br \/>\nKlosters aufbewahrt wurde<\/em><\/span><\/p>\n<p>Im November 1944 schreibt sie auf: \u201cSeit mehreren Tagen ist meine Seele bei diesem g\u00f6ttlichen Satz stehengeblieben: \u2018Hostie f\u00fcr Hostie\u2019 \u201d. Und so opfert sie sich mehrmals f\u00fcr den Frieden der Welt, f\u00fcr die Todkranken und f\u00fcr alle Seelen und bietet sich als S\u00fchnopfer - als echte Betrachterin, die f\u00fcr die gesamte Menschheit einsteht. Insbesondere war jene b\u00fcssende Liebe, die sie mit dem Kreuz zur Gekreuzigten machten, f\u00fcr jene bestimmt, die obwohl sie auf dem speziellen Weg der Folge Christi vorgesehen waren, durch die S\u00fcnde besiegt wurden und somit keine Treue zeigten.<br \/>\nAm 9. November 1934 hatte Consolata geschrieben: \u201cJesus enth\u00fcllte mir die innersten Leiden seines Herzens, die von der Untreue derer kommen, die ihm geweiht sind\u201d. Machen wir uns so mit dem tiefsten Schauder ihrer inneren Welt vertraut, dem, der sie in Grossz\u00fcgigkeit zum \u201cGipfel des Leidens\u201d und einer unermesslichen Mutterschaft von Seelen f\u00fchren wird, die gerettet werden sollen. Jesus und Consolata: Zusammen in Liebe, zusammen im Leiden, zusammen, um dem barmherzigen Vater Millionen von Seelen zur\u00fcckzubringen.<\/p>\n<p>Am 24. September 1945 bittet Schwester Consolata um einen halben Tag Ruhe und legt sich hin. Die \u00c4btissin misst ihr das Fieber: fast 39\u00b0! Seit wann geht das so? Im Juni 1939 war folgender Satz ihrer Feder entwischt: \u201cEs f\u00e4llt mir schwer, in St\u00fcckchen zu sterben\u201d.<\/p>\n<p>Zur versteckten Situation ihrer Krankheit und zum strengen B\u00fc\u00dferleben kommen in kurzer Zeit auch die Entbehrungen der Jahre des II. Weltkrieges hinzu. Consolata wird echt Hunger leiden, aber mit der Grossz\u00fcgigkeit, die sie schon immer auszeichnete: Sie wird diese Trag\u00f6die in eine \u201cAskese des Appetits\u201d umwandeln! Es ist die letzte Liebestat: Es wird ihr das Leben kosten. Im Winter 1944 verr\u00e4t sie ihre Leichenfarbe. Um zu gehorchen, unterzieht sie sich der \u00e4rztlichen Untersuchung. Die Antwort des Arztes ist \u201ceinfach\u201d: \u201cDiese Schwester hat keine Leiden: sie ist zerst\u00f6rt\u201d. Am 25. Oktober 1945 zeigt eine R\u00f6ntgenaufnahme die Katastrophe in ihren Lungen. Am 4. November bringt man sie ins Sanatorium. Dort wird sie bis zum 3. Juli 1946 bleiben. Ein Krankenwagen bringt sie, ausgelaugt, zum Kloster von Moriondo zur\u00fcck. Inzwischen ist \u201calles vorbei\u201d, um im Himmel zu beginnen. Schwester Tod besucht sie am Morgen des 18. Juli: das \u201cTe Deum regale\u201d ihres Lebens erf\u00fcllt sich in der Transfiguration eines einzigen Gebetes: \u201cIch liebe Dich, Herr, meine Kraft!\u201d (Sal 17,2).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heiliges Herz Jesu: Bild, das, wie von Schwester Consolata Betrone gew\u00fcnscht, im Chorgest\u00fchl des Klosters aufbewahrt wurde Im November 1944 schreibt sie auf: \u201cSeit mehreren Tagen ist meine Seele bei diesem g\u00f6ttlichen Satz stehengeblieben: \u2018Hostie f\u00fcr Hostie\u2019 \u201d. 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